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Liebe „zuagroaste“ und „dosige“ PuckingerInnen,

wenn man in Pucking wohnt, weiß frau/man(n) auch so manches über Pucking. Die einen mehr, die anderen etwas weniger. Wissenswertes über Pucking erfahren oder auffrischen heißt aber auch, ein bisschen mehr daheim sein. Aufgrunddessen möchten wir Ihnen unter dieser Rubrik interessantes "kürz&bündig" vorstellen.

Der Name Pucking

Der Name Pucking wurde 1120 erstmals urkundlich genannt, obwohl einzelne Ortschaften von Pucking schon in früheren Urkunden erwähnt wurden, wie z.B. „Sihpach“ (777).
1120 schenkte der Markgraf Otakar von Steyr dem Kloster Garsten ein Gut, aus Buchingin an der Traun; Andere Nennungen: 1299 Pukchingin, 1348 Puching, 1378 Pukching
Zur Namensherkunft sagt der Wiener Sprachforscher Univ.-Prof. Eberhard Kranzmayer: "Um Wels finden wir echte -ing-Namen wie Pucking, das ist die Siedlung des Pocko. Die Welser Gegend ist uralter Siedlungsboden." Auf Grund auch anderer Erkenntnisse kann man mit einiger Sicherheit annehmen, dass unsere Gegend um das Jahr 1000 so weit bevölkert war, dass geschlossene Siedlungen bestanden haben.
Spannend ist folgendes zu Knochenfunden in der Pfarrkirche St. Michael laut dem Archäologen Manfred Pertlwieser: „Die Spuren von markanten Schwerthieben an 2 Schädel weisen darauf hin, dass bayerische Krieger zu Fuß berittenen Gegnern gegenüberstanden“. Und er bringt diese Situation in Verbindung mit den Einfällen der Awaren aus dem heutigen Ungarn so um 900.

Quelle: Pfarrchronik Pucking

Puckinger See

Wussten sie, wie der ca. 6ha große und maximal ca. 6,6m tiefe Badesee in Pucking entstand? Für den Bau der A25 „Welser Autobahn“ wurde der Schotter - den die Traun in den Würm-Eiszeit vor rund 20.000 Jahren aus dem Trauntal heraus ablagerte - abgebaut. Die Grube füllte sich mit Grundwasser. Heute dient der See zum Sportfischen, Baden, Eisstöckeln, Eislaufen, Tauchen (Berechtigungskarte vom Gemeindeamt!). Im dicht bewachsenen Seegrund tummeln sich Karpfen, Zander, Wels und auch der Löffelstör.

Apropos Baden: Manche fragen: „Ist Baden im See gesund?“ Verständlich, wenn man an unsere glasklaren, chlordesinfizierten Pools denkt, oder?
Die ÖVP Pucking kann Ihnen diese Frage beantworten: Der See wird regelmäßig durch das Land OÖ untersucht und hatte in den letzten Jahren auf einer 4-stufigen Bewertungsskala immer die beste Bewertung!

Quelle: Homepage Land OÖ

 

Straßennamen in Pucking

Zur besseren Orientierung in Pucking wurden 1979 Straßennamen eingeführt. Die Anfangs­buchstaben der Straßennamen sind gleich dem Anfangs­buchstaben des Ortschaftsnamens (außer Schnadt: Sch), in der sich die Straße befindet; also: die Heumairstraße liegt in Hasenufer, der Schnepfenweg in der Ober- oder Unterschnadt;

Die 10 Ortschaften von Pucking sind: Dörfl, Hasenufer, Köttsdorf, Oberschnadt, Pucking, Sammersdorf, Sipbach, St. Leonhard, Unterschnadt, Zeitlham.

Hochwasser in Pucking?

Liebe PuckingerInnen,

in den letzten Tagen wurde ich von  einigen gefragt, ob die Traun eine Hochwassergefahr für Pucking darstellt?! Vorweg: NEIN!

 1983 errichtete die Energie AG das größte Kraftwerk "Traun-Pucking", mitsamt den bis zu 15 Meter hohen Rückstaudämmen. Diese Dämme sind aus Kies geschüttet, um den Wasserdruck abzufangen und haben eine Dichtung (Asphaltbelag bzw. eine Schmalwand im Damm), damit das Flusswasser zurückgehalten wird.

Traunhochwässer, die vom baugleichen Schwesternkraftwerk Marchtrenk über die geöffneten Wehrfelder Richtung Pucking strömen, werden genauso über das Kraftwerk Pucking in das Unterwasser abgegeben. Damit hat Pucking einen gewaltigen Hochwasserschutz vor zumindest 100-jährlichen Hochwässern. Beim August-Hochwasser 2002 gelangten z.B. 1576 m³/s, das sind ca. 5,7 Mio. m³ pro Stunde, schadlos zum Abfluss.

Doch das war nicht immer so. Wie die unten angeführte Abbildung - ein Ausschnitt aus der „Urmappe“ (siehe auch Land OÖ, www.doris.at) von ca. 1820 zeigt, war die Traun ein ungezähmtes Gewässer! Die rote Linie ist die heutige Gemeindegrenze (=Traunmitte).

 Zu Hochwässern weiß die Pfarrchronik: 1887, 1888 und 1892 brachen immer wieder Dämme, wie z.B. der damalige Zimmerbauerndamm, wodurch viele Keller mit Wasser gefüllt waren und sogar der Pfarrhof oft tagelang unter Wasser stand!

Urmappe von Pucking

Trinkwasser

was sagt mir der Befund?


Calcium, Gesamthärte, Nitrat, Coliforme Bakterien?
Vielen Menschen in Pucking kommen amtliche Infos oder private Befunde "spanisch" vor. Bei 1-2 Litern Lebensmittel Wasser, die wir täglich trinken (sollen!), ist es für manche interessant, was da eigentlich außer H2O (=Wasser) noch enthalten ist.


Nähere Informationen bei folgenden Stellen:
- Wasserverband Großraum Ansfelden, Tel. 07229/88391, www.wvb.at
- www.ooewasser.at > Trinkwasser > Was sagt mein Trinkwasserbefund
Tipp: Ratgeber Hausbrunnen: Download oder unter 0732/7720 14030 bestellen
- www.trinkwasserinfo.at > Trinkwasserqualität > Trinkwasserbefund

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